Entspannung und Meditationen
aus dem Tibetischen
Buddhismus
Alle Lebewesen, vom Menschen bis zum kleinsten Insekt, haben zweifellos etwas gemeinsam: Alle streben nach Glück und Wohlergehen, keiner will leiden.
Bestimmt haben auch Sie schon einmal fasziniert dem geschäftigen Treiben in einem Ameisenhaufen zugesehen. Die Ameisen hetzen völlig gestresst von einem Ort zum anderen und sind auf ihre Art ebenfalls auf der Suche nach einer Art Befriedigung, einer Art Wohlergehen. In ähnlicher Weise sieht man es bei uns Menschen. In unserer kurzen Lebensspanne von maximal 80 -100 Jahren gehen wir tagtäglich denselben Beschäftigungen nach: Wir arbeiten, essen, trinken, schlafen und sind stets bemüht, uns Glück und Wohlergehen zu verschaffen. Wie kommt es dann, dass es uns dennoch nicht gelingt, dauerhaft glücklich und zufrieden zu sein?
Neben unseren unausweichlichen vier Grundleiden Geburt, Alter, Krankheit und Tod beschattet immer wieder irgendein anderes Leid unser Leben. Unzählige Probleme, die größtenteils aus einer falschen inneren Einstellung entstehen, sorgen dafür, dass unser Glück nie allzu lange anhält. Es wird getrübt durch zwischenmenschliche Beziehungen, die nicht mehr intakt sind, durch Stress am Arbeitsplatz, Geldsorgen, Probleme bei der Erziehung der Kinder usw. Aus Bequemlichkeit neigen wir dazu, die Ursachen des Leidens außerhalb von uns zu suchen. Und bestimmt gelingt es uns auch, gewisse Gründe zu finden, die sich scheinbar aus dem Fehlverhalten der anderen ergeben. Aber auf Dauer wirkt das ziemlich ermüdend, weil sich das Bild der Probleme nie ändern wird.
Man kann noch so lange fortfahren, den anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben, damit wird jedoch lediglich eine Art Symptomverschiebung betrieben, denn die wahre Ursache des Leidens findet man nur, wenn der Blick nach innen gerichtet wird. Tibetische Ärzte und Lamas sind der Meinung, dass eine Krankheit an der Wurzel angepackt werden muss, um geheilt werden zu können. Eine Symptombekämpfung oder -verschiebung bringt nur vorübergehende Heilung. Wird jedoch der Blick nach innen gerichtet, gelangt man zu der Erkenntnis, dass die wahre Ursache vieler Leiden im Wesen des eigenen Geistes liegt.
Nach buddhistischer Auffassung sind alle Leiden das Ergebnis der von uns selbst geschaffenen Ursachen. Nach dieser Auffassung sind wir aber auch unseres Glückes Schmied...
Praxisübungen:
Alle hier angeführten Meditationen sind gleichermaßen für Buddhisten, Christen oder Anders/Nichtgläubige Menschen geeignet. Es ist nur eine Frage der Sichtweise des Meditationsobjekts.
Meditationen:
Vorbereitende Übungen:
- Schrittweise Einführung in die Meditationspraxis
Meditationen zur Milderung der Leiden. z.B.:
- Nektarreinigung
- Lichtstrahlreinigung
- Heilkraftsammlung
- Chakren - Meditationen
Diese Übungen haben eine spürbar angenehme, energetisierende Wirkung auf Körper und Geist und führen Sie auf spontane und direkte Weise in Ihre Mitte, wo Sie innere Ruhe finden - eine Gelassenheit, die Sie vor allem in unserer hektischen Zeit dringend brauchen.
Weiterführende Übungen wie z.B.:
- Atemübungen
- vorbereitende Übungen "Inneres Feuer"
- Meditationen zur Überwindung der Ursachen des Leidens
Diese weiterführenden und fortgeschrittenen Übungen setzen die grundlegenden Meditationen und eine gewisse Zeit der Praxis voraus.
Etwas zu genießen ist etwas anderes als Anhaftung.
Genießen ist immer im Augenblick, Anhaftung strebt nach der
Fortsetzung des Augenblicks.
Also entspanne dich, sei im Augenblick einfach gegenwärtig,
gebrauche jeden Augenblick und alles, was in Erscheinung tritt, als
Mittel zur Rückkehr in unmittelbare Präsenz, die sich auf nichts
stützt.
Das Entscheidende ist, im Leben, so wie es sich ereignet, präsent zu
sein, nirgendwo anders zu sein.
"Der Geist selbst verweilt in seiner eigenen Natur, ganz gleich, was
erscheint", durch Vertrauen darauf, dass Offenheit mit sich bringen
wird, dass sich für jeden Moment eine spontane Antwort findet, gibt
es immer weniger Anspannung, die das ängstliche Durchleuchten der
Zukunft durch das Ego und seine starre, abwehrende Anwendung alter
Annahmen füttern würde.
Aus "Hier und Jetzt Sein - Don Sal Melong- Der
Spiegel der Klaren Bedeutung" von James Low.
Für Buddhismus - Interessierte zum Weiterlesen... (...neues Browserfenster)